Mein Wahlprogramm für 2026

Hier finden Sie mein persönliches Wahlprogramm für
Mein Kompass
Ich denke Politik aus der Perspektive von Freiheit: Es geht um die freie Entfaltung jedes Menschen. Das ist mein Kompass. Danach will ich handeln.
Für Berlin
Bezahlbarkeit für alle
Die gestiegenen Preise belasten uns alle. Jede Familie und jeder Haushalt, vor allem diejenigen mit kleinen Einkommen. Die Inflation der letzten Jahre hat nicht nur Privatpersonen getroffen, auch die Verwaltung und soziale Einrichtungen sind davon massiv betroffen.
Berlin muss wieder eine Stadt für alle seine Bewohner werden. Dazu gehört ein starker Fokus auf bezahlbares Wohnen. Hierzu gibt es einige Maßnahmen: stärkere Kontrolle der Einhaltung bestehender Regeln im Mietrecht. Bau von weiteren Stadtquartieren überwiegend durch städtische Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften.
Starke und handlungsfähige Bezirke
In den Bezirken erleben die Menschen, ob dieser Staat für sie da ist oder nicht. Hier entscheidet sich, ob sie Vertrauen in unser Gemeinwesen fassen oder sich davon abwenden.
Wir brauchen handlungsfähige Bezirke. Durch gestiegene Preise wird der Spielraum im Haushalt für Förderungen, Investitionen oder Personal immer kleiner. Alle Themen, auf die die Menschen in ihrem Alltag angewiesen sind: Wohnungsbau und bezahlbare Mieten, gute Verkehrspolitik, Unterstützung für soziale Einrichtungen für Jugend und Familie, lebenswerte und saubere Kieze Dafür braucht es gut ausgestattete, handlungsfähige und starke Bezirke.
Für Treptow-Köpenick
Erhalt des FEZ
Das FEZ ist ein wunderbarer Ort für Kinder und Familien. Das FEZ ist einzigartig. Für mich ist das FEZ etwas Persönliches. Mein Vater hat als Techniker im “Leitstand” in den Katakomben des Gebäudes gearbeitet. Ich habe hier Kindergeburtstage, meine Jugendweihe und meine **Abiturfeier" gehabt. Heute erlebe ich das FEZ aus Familienperspektive. Das FEZ ist jetzt 45 Jahre alt. Es muss saniert werden.
Ich will, dass meine Enkel das FEZ noch als Ort erleben können
Ein Beispiel ist die Schwimmhalle. Es gibt Gespräche und Pläne für die Sanierung. Diese müssen in der nächsten Legislatur praktisch werden. Darüber hinaus gibt es weiteren Bedarf. Die Haustechnik, die Bühnen und vieles mehr. Ich werde ein starker Partner für das FEZ im Berliner Abgeordnetenhaus sein.
Mein Versprechen
- Es braucht einen abgestimmten Sanierungsplan und finanzielle Mittel, damit das FEZ schrittweise modernisiert werden kann.
Starke Jugendfreizeiteinrichtungen wie den Mellowpark
Der Mellowpark ist eine herausragende Jugendeinrichtung. Die nicht nur durch Skateanlagen junge Menschen aus der ganzen Stadt anlockt. Mit dem Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro und der jährlich stattfindenden Jugenddemokratiekonferenz sowie dem Kinder- und Jugendparlament geht der AllEins auch stets neue Wege, um Jugendlichen Angebote zu machen. In meiner Tätigkeit in der BVV konnte ich die Gründung des Kinder- und Jugendparlaments Treptow-Köpenick eng begleiten. Die neue Jugendfreizeiteinrichtung und der Bau der BMX-Halle sind in Vorbereitung.
Mein Versprechen
- Als Abgeordneter des Wahlkreises 2 werde ich mich für die Entwicklung des und die Arbeit im Mellowpark einsetzen.
SchienenTVO und S-Bahnhof Alte Försterei/Mellowpark vorantreiben
Seit Jahren plant der Senat die Tangentialverbindung-Ost (TVO) als Verlängerung der Spindlersfelder Str. Der schwarz-rote Senat hat die Entwicklung forciert. Der Kostenvoranschlag sieht Kosten von über 600 Millionen Euro vor. Gleichzeitig hat der Senat die Planungen der parallel verlaufenden Schienenstrecke (Nahverkehrstangente Berlin) nicht vorangetrieben. Im Gegenteil: Die Planungen der Straße könnten die Schiene sogar verdrängen.
Das darf nicht passieren.
Dabei ist die Schienenverbindung zwischen S-Bhf. Grünau und S-Bhf. Springpfuhl ein wirklich zukunftsweisendes Projekt. Für Treptow-Köpenick und Berlin. Es würde den Osten Berlins mit einem S-Bahn-Netz verbinden und es würde den 1. FC Union bei ihrem Verkehrskonzept entlasten.
In der nächsten Legislatur muss die Planung der S-Bahn-Verbindung festgeschrieben werden. Es braucht jetzt Klarheit, damit das Projekt überhaupt realisiert wird.
Mein Versprechen
- Es braucht eine konkrete Zusage des Senats zur Planung der SchienenTVO (oder Nahverkehrstangente).
Für Oberschöneweide

Ich bin im Jahr 2002 nach Oberschöneweide gezogen, in die Zeppelinstraße 77. Besuchte die Isaac-Newton-Oberschule genau gegenüber. Im Jahr 2006 schloss ich mit dem Mittleren Schulabschluss (MSA) ab. Nach einem vierjährigen Intermezzo in Johannisthal zog ich 2010 zurück nach Oberschöneweide, in meine erste Wohnung, in der Kottmeierstraße. Ich lebte insgesamt zehn Jahre in Oberschöneweide. Ein Drittel meines Lebens. Ich habe hier die wichtigsten Phasen meines Lebens verbracht und mein politisches Engagement ist seit der Gründung der AnsprechBar in der Siemensstraße mit dem Kiez verbunden. Die harten Brüche des Niedergangs der DDR-Industrie an der Spree sind bis heute zu spüren.
Im Jahr 2010 gründeten wir mit ein paar Jusos die AnsprechBar. Das war und ist mehr als ein SPD-Büro. Es sollte ein Ort der Begegnung, des Austausches (gerne auch der hitzigen Debatte) und der Hilfe sein. Seit über 10 Jahren besteht das Büro in der Siemensstraße.
Seit 2002 hat sich Oberschöneweide sehr verändert, in vielerlei Hinsicht zum Guten. Aber es gibt noch viel zu tun:
Verkehrskonzept: Dreck und Lärm raus aus dem Kiez.
Der LKW-Durchgangsverkehr ist unerträglich. Und eine Gefahr: Eine Schule, eine KiTa und andere Einrichtungen sind von diesem Verkehr betroffen. Seit dieser Zeit setze ich mich – mit vielen anderen – dafür ein, den Dreck und den Lärm aus der Siemens- und Edisonstraße zu bekommen.
Die Minna-Todenhagen-Brücke ist längst eröffnet, aber die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat es bis heute nicht geschafft, ein ordentliches Verkehrskonzept vorzulegen. Obwohl sie 2017 ein großes Beteiligungsverfahren gestartet hat, ist nichts passiert. Das muss sich ändern. Gemeinsam mit dem Wahlkreisabgeordneten Lars Düsterhöft werde ich weiter daran arbeiten, dass OSW endlich seinen Einwohner:innen gehört und nicht dem Durchgangsverkehr.
Mein Versprechen
- Ich will die Senatsverwaltung für Verkehr dazu bringen, endlich ein Verkehrskonzept für Oberschöneweide vorzulegen.
Neugestaltung des Platzes am Kaisersteg
Das Designkonzept des Platzes am Kaisersteg ist überholt. Gerade im Sommer ist der Platz unerträglich. In meiner Zeit in der BVV habe ich mich immer wieder dafür eingesetzt, dass es zu einer Umgestaltung kommt. Leider konnte das bisher nicht realisiert werden. Mein Ziel im Abgeordnetenhaus ist, die Mittel für ein breites Beteiligungsverfahren und für die Umgestaltung des Platzes zu organisieren.
Mein Versprechen
- Ich will, dass der Platz am Kaisersteg sich ändert. Dazu will ich Mittel für die Umgestaltung auf Landesebene sichern.
Eine mutige und kreative Zivilgesellschaft stärken.
Seit 2016 bin ich Kiezpate für die Kiezkasse Oberschöneweide. Die Kiezkassen in Oberschöneweide sind ein Erfolg. Nicht, weil ich zwei- oder dreimal im Jahr Sitzungen moderiere, sondern weil die Nachbar:innen in Oberschöneweide kreativ, mutig und engagiert sind. Jedes Jahr kommen neue Initiativen und Vereine hinzu oder alteingesessene kommen auf neue Ideen. Dieses Engagement macht Oberschöneweide zu einer echten Perle. Aber das heißt nicht, dass dieses Engagement nur schöner Schein ist. Nein, es macht Angebote, bringt Menschen zusammen, fördert den Austausch, Zusammenhalt und das Gefühl von Gemeinschaft.
Mein Versprechen
- Ich werde ein starker Partner für die Engagierten in Schöneweide sein.
Straßenbahn-Express-Verbindung nach Ostkreuz
Ab dem Jahr 2011 studierte ich in Potsdam. Von Oberschöneweide zum S-Bhf Griebnitzsee waren es damals exakt 1 Stunde und 4 Minuten Fahrzeit. Eine halbe Weltreise. Ja, Oberschöneweide liegt recht gut gelegen zwischen dem S-Bhf Karlshorst und dem S-Bhf Schöneweide, aber der öffentliche Nahverkehr muss besser werden. Ich träume von einer Express-Verbindung von OSW nach Ostkreuz, nicht nur (aber auch) für Spieltage des 1. FC Union, sondern jeden Tag. Die Verbindung über Rummelsburg wäre da. Eine Verbindung von Rummelsburgerstraße/ Edisonstraße über den Blockdammweg zum S-Bhf Rummelsburg und weiter zum S-Bhf Ostkreuz könnte Oberschöneweide besser an die Innenstadt anbinden. Einen Antrag von mir dazu hat die BVV im Jahr 2020 angenommen.
Mein Versprechen
- Ich will den Lückenschluss Schöneweide und Ostkreuz in die Planung der BVG bringen.
Studentisches Wohnen für die HTW
Die HTW wächst. Bisher sind ca. 10.000 Studierende am Campus in Oberschöneweide. Weitere 4000 sollen folgen. Dazu plant die HTW weitere Gebäude für die Lehre. Gleichzeitig braucht es mehr Platz zum Wohnen. Auf dem ehemaligen Industriegelände in Oberschöneweide ist regulärer Wohnungsbau nicht gestattet.
Studentisches Wohnen ist jedoch möglich. Zur Entlastung des Kiezes und als Angebot für Studierende braucht es studentisches Wohnen. Dies muss aber gefördert werden. Privater Wohnungsbau ist schon aus Preisgründen keine richtige Alternative.
Mein Versprechen
- Ich will die HTW dabei unterstützen, gefördertes Wohnen für Studierende in Oberschöneweide zu bauen.
Für die Dammvorstadt und Hirschgarten

Den Quartier Köpenicker Güterbahnhof gemeinsam entwickeln.
Die Entwicklung am ehemaligen Güterbahnhof ist ein Vorzeigeprojekt. 1800 Wohneinheiten in städtischer und genossenschaftlicher Hand. Davon 40% gefördert. Das ist ein gutes Beispiel für Wohnungsbau, wie wir ihn in Berlin brauchen.
Gleichzeitig bedeutet diese Entwicklung eine Veränderung für viele Menschen im Kiez. Mit dem Gebietsbeirat ist ein guter Weg der Beteiligung sichergestellt. Aber das reicht nicht aus. Es braucht ein dauerhaftes Gespräch über Probleme in der Entwicklung und einen direkten Draht ins Abgeordnetenhaus.
Mein Versprechen
- Als Abgeordneter werde ich ein Partner für die Anwohner:innen ein.
ABC & Rabenhaus stärken als zentrale soziale Anlaufstellen im Kiez.
Wenn Köpenick wächst braucht es mehr soziale Einrichtungen. Das Rabenhaus macht seit Jahren hervorragende Stadtteil-Arbeit im Kiez. Trotzdem war das Angebot 2025 von Schließung bedroht. Dabei muss das Angebot ausgeweitet werden, um auf die steigende Zahl an Bewohner:innen zu reagieren.
Mit dem Neustart beim ABC steht eine weitere Einrichtung für den Kiez in den Startlöchern. Für das ABC braucht es nach Jahren der Planung jetzt Unterstützung für den Träger, damit dort die Arbeit für den Kiez beginnen kann.
Mein Versprechen
- Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Stadtteil-Arbeit im Rabenhaus und ABC weitergeht.
Neustart für die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche
Die “Köpenicker Blutwoche” ist als historisches Ereignis von enormer Bedeutung. Die Geschehnisse sind ein wichtiges historisches Zeugnis für die Machtübernahme-Strategie der Nazis.
Leider hat die Gedenkstätte in Köpenick im Vergleich zu anderen Gedenkstätten eine eher untergeordnete Bedeutung. Das ist schade. Das hat auch damit zu tun, dass die Köpenicker Gedenkstätte in Bezirkshand ist. Im Jahr 2025 ist das Kuratorium der Gedenkstätte geschlossen zurückgetreten. Dieser Tiefpunkt in der Gedenkarbeit ist bisher noch nicht überwunden. Der Bezirk muss eine klare Entscheidung über die Zukunft der Gedenkstätte treffen.
Mein Versprechen
- Ich werde mich dafür einsetzen, damit die Gedenkarbeit in der Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche weitergehen kann.
Für die Altstadt
Sicherung der Baustellenkoordination während der Bauarbeiten
Die SPD-Fraktion hat sich darum für die Baustellenkoordination in der Altstadt eingesetzt. In den Haushaltsverhandlungen 2026/2027 haben wir durchgesetzt, dass die Baustellenkoordination fortgesetzt wird. Das ist eine Maßnahme, um Gewerbetreibenden eine Chance zu geben, die schwierige Zeit der Bauarbeiten zu überbrücken.
Sie, ich, Wir.

Politik ist kein Dienstleistung. Sie kommt nicht auf Bestellung. Auch wenn ich mir selbst oft wünschen würde, dass ich Lösungen einfach online ershoppen könnte: So läuft es nicht. Demokratische Politik lebt davon, dass Menschen etwas gemeinsam machen. Haben Sie ein Anliegen, eine Idee oder ein Problem? Dann melden Sie sich gerne bei mir.
Meine politische Arbeit lebt - jetzt und in Zukunft - vom direkten Kontakt mit Ihnen vor Ort. Gemeinsam mit Ihnen möchte ich unseren Kiez gestalten. Deswegen freue ich mich auf unseren Austausch.
Anfragen und Anträge in der BVV
Eine Überblick über meine gestellten Anträge und Anfragen in der Bezirksverordnetenversammlung gibt es hier.
Reden
Sie können Reden von mir in der BVV hier nachsehen.
Haben Sie Fragen oder Anregungen?
- Melden Sie sich gerne, am besten per Mail.